Bühne 02: ImPort ExPort/Heinrichplatz

 

Programm:


Eigentlich wollte sie Sozialarbeiterin werden, wä­re sie nicht eines Nachts im SO36 zufällig da­rauf angesprochen worden, selbst Musik auf­zu­legen, womit eine Erfolgsgeschichte ihren Lauf nahm … Bekannt aus den Kreuz­ber­ger Gayhane Partys/­SO36, be­geisterte Ipek Ipekçioglu als Pio­nierin für OrAsian Grooves in­zwi­schen in zahlreichen Tanz­lo­ca­tions, auf Dan­cefloor Partys und Festivals rund um den Globus schon Tau­sende Kon­zert­be­sucher. Sie tourte be­reits mit der spani­schen Erfolg­band Ojos de Brujo durch An­dalusien und gab Kon­zerte mit namhaften Künstlern wie Mer­can Dede, Goran Bre­govic, Baba Zula, dZihan & Ka­mien, Nithin Saw­ney und Manu Chao. Mit ihrem unverwechselbaren »E­kle­ktik Ber­lin­Is­tan«-Style hat sich die queerlebende Grenz­gängerin Ipek in­zwischen zu einem Ber­li­ner Musik-Ex­port­schlager ent­wickelt. Das Stadt­ma­ga­zin Zitty ernannte die türkeistämmige Künst­lerin deshalb zu einer der wichtigsten Per­sönlichkeiten der Berliner Kultur­szene: »New York, the deserts of Mali, Salvador de Bahia, Stock­­holm, Istanbul, Glasgow, Peking … DJ Ipek Ipek­çioglu hat […] Maß­stäbe gesetzt«, schrieb der renommierte Mu­sik­jour­na­list Daniel Bax und bezeichnete sie als eine »Zere­mo­nien­meis­terin der trans­kulturellen Völ­­ker­ver­stän­digung«. Seit drei Jahren or­ga­ni­siert und ge­staltet Ipek eine ei­ge­ne Büh­ne beim MYFEST am 1. Mai in Ber­lin-Kreuz­berg. Dies­­mal am Hein­rich­platz mit dem Na­men ImPort ExPort, weil das Zu­sam­men­le­ben in einer multiethnischen und diversen Ge­­sell­schaft auch vor­aus­setzt, dass man of­fen sein muss für kultu­relle und gesell­schaft­liche Importe und Ex­porte. Nicht zuletzt drückt sie die Fle­xi­bilität und die Dyna­mik einer Gesellschaft aus. Was importiert wird, wird verwandelt, erweitert, bereichert die Welt und wird wieder ex­por­tiert. Un­ter­schied­liche Lebensent­würfe, Grenz­gän­ger zwi­schen den Kulturen, zwischen den Ge­schlechtern, Freiheit zu wählen, künstlerische, musikalische Frei­heiten und gegenseitiger Res­pekt etc. sind elementare Be­stand­teile dieses wunderbaren Wan­­dels, vor al­lem einer glück­lichen Gesell­schaft. Wie auch in den vergange­nen Jah­ren geht es auf dieser Bühne um die Viel­fäl­tig­keit der mu­sika­li­schen Kul­turen und Sta­ge-Per­for­man­ces in Kreuz­­­berg. Wäh­rend eini­ge Bands im­mer wieder eingela­den werden, fin­den auch das Neue und auch New­comer Platz in ih­rem Pro­gramm.